Tirol, Anfang der 1930er-Jahre: Michael Unterguggenberger, der neue Bürgermeister der Gemeinde Wörgl, muss seinen Heimatort vom finanziellen Kollaps retten. In Folge der Weltwirtschaftskrise stehen viele Menschen ohne Arbeit da, gleichzeitig beginnt der Aufstieg von Nationalismus und Antisemitismus. In dieser schier ausweglosen Situation wagt Unterguggenberger ein Experiment: Er druckt für die Bürger seiner Gemeinde eigenes Geld. So saniert er nicht nur Wörgl, sondern weckt Hoffnungen in der ganzen Welt: in Deutschland, Frankreich und selbst in den USA. Doch hat Unterguggenberger die Rechnung ohne die Nationalbank gemacht. Die stellt ihn vor Gericht und lässt seinen Versuch verbieten. https://www.youtube.com/watch?v=93KxNe6wHXsAnfang der 1930er-Jahre weckt die Tiroler Gemeinde Wörgl mit einem aufsehenerregenden Experiment weltweites Interesse: Der Bürgermeister Michael Unterguggenberger druckt eigenes Geld und bringt so die Wirtschaft in der Gemeinde wieder in Schwung. Das Prinzip vom sogenannten Schwundgeld: Wird es nicht ausgegeben, verliert es laufend an Wert. Von überall her kommen damals Besucher nach Tirol, um das Wunder von Wörgl mit eigenen Augen zu sehen. Auf Betreiben der österreichischen Nationalbank wird der Versuch des innovativen Bürgermeisters per Gerichtsbeschluss verboten. Bis heute gibt es viele Initiativen für Regionalwährungen, wie etwa den Waldviertler oder den Chiemgauer. Doch sie funktionieren nur in engen Grenzen und werden die Wirtschaft wohl nie revolutionieren. Die Doku zum ebenfalls bei uns erhältlichen Spielfilm DAS WUNDER VON WÖRGL erzählt die wahren Begebenheiten vom Wörgler Schwundgeld, auch Wörgler Freigeld, Wörgler Schilling oder im Volksmund auch das Wunder von Wörgl genannt, vom Schwundgeldexperiment in der österreichischen Stadt Wörgl, das vom damaligen Bürgermeister Michael Unterguggenberger zur Bewältigung der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im Juni 1932 ins Leben gerufen wurde. Nach einem Gerichtsprozess musste das Experiment im September 1933 eingestellt werden.https://nuoflix.de/der-geldmacher - Wirtschaft - 1504Max

Der Geldmacher - Das Experiment des Michael Unterguggenberger

Der Geldmacher - Das Experiment des Michael Unterguggenberger

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Tirol, Anfang der 1930er-Jahre: Michael Unterguggenberger, der neue Bürgermeister der Gemeinde Wörgl, muss seinen Heimatort vom finanziellen Kollaps retten. In Folge der Weltwirtschaftskrise stehen viele Menschen ohne Arbeit da, gleichzeitig beginnt der Aufstieg von Nationalismus und Antisemitismus. In dieser schier ausweglosen Situation wagt Unterguggenberger ein Experiment: Er druckt für die Bürger seiner Gemeinde eigenes Geld. So saniert er nicht nur Wörgl, sondern weckt Hoffnungen in der ganzen Welt: in Deutschland, Frankreich und selbst in den USA. Doch hat Unterguggenberger die Rechnung ohne die Nationalbank gemacht. Die stellt ihn vor Gericht und lässt seinen Versuch verbieten.

https://www.youtube.com/watch?v=93KxNe6wHXs

Anfang der 1930er-Jahre weckt die Tiroler Gemeinde Wörgl mit einem aufsehenerregenden Experiment weltweites Interesse: Der Bürgermeister Michael Unterguggenberger druckt eigenes Geld und bringt so die Wirtschaft in der Gemeinde wieder in Schwung. Das Prinzip vom sogenannten "Schwundgeld": Wird es nicht ausgegeben, verliert es laufend an Wert. Von überall her kommen damals Besucher nach Tirol, um das Wunder von Wörgl mit eigenen Augen zu sehen. Auf Betreiben der österreichischen Nationalbank wird der Versuch des innovativen Bürgermeisters per Gerichtsbeschluss verboten. Bis heute gibt es viele Initiativen für Regionalwährungen, wie etwa den "Waldviertler" oder den "Chiemgauer". Doch sie funktionieren nur in engen Grenzen und werden die Wirtschaft wohl nie revolutionieren.

Die Doku zum ebenfalls bei uns erhältlichen Spielfilm "DAS WUNDER VON WÖRGL" erzählt die wahren Begebenheiten vom Wörgler Schwundgeld, auch Wörgler Freigeld, Wörgler Schilling oder im Volksmund auch das Wunder von Wörgl genannt, vom Schwundgeldexperiment in der österreichischen Stadt Wörgl, das vom damaligen Bürgermeister Michael Unterguggenberger zur Bewältigung der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im Juni 1932 ins Leben gerufen wurde. Nach einem Gerichtsprozess musste das Experiment im September 1933 eingestellt werden.

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